Dr. med. dent. Rolf Adler Dr. med. dent. Jörg Häfliger Dr. med. dent. Christoph Meier Dr. med. dent., Dr. med. Balthasar Zaugg
Zahnärzte Dres. med. dent. Adler, Häfliger, Meier, Zaugg - Luzern, Schweiz - Parodontologie, Ästhetische Zahnmedizin, Oralchirurgie, Implantologie.
Parodontitisbehandlung Zahnfleischmaske
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Hinweis
Parodontologie
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Parodontitisbehandlung
Wie kann Parodontitis behandelt werden?


Jede Zahnfleischbehandlung hat die vollständige Eliminierung des Verursachers der Infektionskrankheit Parodontitis, der bakteriellen Zahnplaque- und Zahnsteinablagerungen, zum Ziel. Danach müssen die befallenen Regionen entzündungsfrei gehalten werden. Deshalb ist für Parodontitispatienten eine sehr gute Zahnpflege von ausschlaggebender Bedeutung.



Der Behandlungsablauf gliedert sich, je nach Schweregrad und Parodontitis-Form, in folgende Schritte:

Hygienephase: Der Patient lernt, durch ein Mundhygienetraining seine Zähne und die Zahnfleischränder möglichst sauber zu halten. Alle Zähne – natürliche, wie künstlich überkronte – und die durch den Knochenabbau entblössten Anteile der Wurzeloberflächen im Bereich der Zahnfleischtaschen werden mit einer minimal invasiven Behandlungstechnik von Bakterienbelägen (Zahnplaque und Zahnstein) befreit (Scaling oder Belagsentfernung) und anschliessend geglättet (Root Planing oder Wurzelglättung) und poliert.

Zwischenkontrolle und Neubeurteilung: Nach frühestens 4 – 6 Wochen wird das Resultat der Hygienephase überprüft. Werden keine entzündlichen Prozesse am Zahnfleischrand mehr festgestellt, so ist das Zahnfleisch als klinisch gesund zu betrachten und die Behandlung ist abgeschlossen.

Korrektive Phase: Bei fortgeschrittenen Fällen führt die Hygienephase allein nicht zur Entzündungsfreiheit. Besonders wenn in tiefen Schlupfwinkeln und in Wurzelgabelungen noch Bakterien- und Zahnsteinreste verblieben sind, können Zahnfleischoperationen notwendig werden. Durch einen möglichst schonenden chirurgischen Eingriff können Wurzeloberflächen unter Sicht gereinigt, Taschen verkleinert, Bakterienschlupfwinkel geöffnet und dadurch Form und Zugänglichkeit der Zahnzwischenräume für die Zahnpflege verbessert werden. Mit neuen Techniken wird auch versucht, verloren gegangenen Knochen wieder aufzubauen. Diese Eingriffe werden unter Lokalanästhesie des Zahnfleisches ambulant in der Zahnarztpraxis durchgeführt. Bei hartnäckig wiederkehrendem Bakterienbefall in tiefen Taschen werden zur Unterstützung der Behandlung in besonderen Situationen auch Antibiotika eingesetzt.




Bildlegende
Abb. links: Nach einer systematischen Zahnfleischbehandlung ist leider ein Gesundschrumpfen des vorgängig geschwollenen Zahnfleisches auf das Niveau des darunter liegenden Knochens unvermeidbar. Diese Zähne mit jetzt gesundem Zahnfleisch sehen aber wegen den langen Zahnhälsen unschön aus, sind manchmal überempfindlich und die Aussprache kann gestört sein.

Abb. rechts: In diesem Fall mit grossem Defizit an (rosa) Weichgewebe bietet sich der Ersatz des fehlenden Zahnfleisches mit einer flexiblen Zahnfleischepithese an. Damit lässt sich auf normale Sprechdistanz normales Zahnfleisch perfekt imitieren. Die Handhabung einer Zahnfleischepithese ist einfach und die Akzeptanz sehr gut. Für den langfristigen Erfolg ist eine gute Mundhygiene entscheidend. Eine solche Silikon-Zahnfleischmaske kostet inklusive Zahntechnik ca. Fr. 600.-

linkhinweisZahnfleischrückgang und freiliegende Zahnhälse



   
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